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Abteilung C -
Schutzdienst SchH A. 1 bis 3
A: Beurteilungskriterien für den
Schutzdienst
1.) Allgemeines
Die Beurteilung des Schutzdienstes ist für die Zuchtselektion des
Gebrauchshundes von größter Bedeutung. Demzufolge hat insbesondere die
Beurteilung des Schutzdienstes hohe Priorität. Speziell im
Schutzdienst gilt es, natürliche und brauchbare Leistungsanlagen von
Erlerntem zu unterscheiden.
Die wichtigsten Kriterien für die Beurteilung des
Schutzdienstes sind:
- Belastbarkeit
- Selbstsicherheit
- Nervenfestigkeit
- Ausgeglichene Triebveranlagung
- Natürliches Aggressionsverhalten
- Führigkeit
2.) Die Phasen des
Schutzdienstes
Der Schutzdienst ist
unterteilt in 3 Phasen, bei welchen die unterschiedlichsten Wesens-
und Triebveranlagungen angesprochen werden. Wir unterscheiden hierbei
in:
- Streife und Stellübungen (inkl.
Bewachungsphasen)
- Kampfhandlungen
- Führigkeit (Gehorsam; optimale
Führer-Hund-Beziehung)
I. a) Streife
Beurteilungskriterien zur Streife:
a) drangvoll
b) zielstrebig
c) geht die angezeigten Verstecke direkt an
d) läßt sich gut lenken und leiten
e) enges und aufmerksames Umlaufen der Verstecke
I. b) Stellen und Verbellen
(auch Bewachungsphasen nach den Kampfhandlungen):
Bei den Stellübungen sind
neben einem natürlichen Aggressions- und Triebverhalten
Selbstbewußtsein und Nervenfestigkeit von größter Bedeutung.
Beurteilungskriterien für die Stellphasen:
Stellen
a) aufmerksam
b) markant (eng)
c) drangvoll
d) dauerhaft bis zum Abrufen
e) selbstsicher
Verbellen
a) anhaltend
b) energisch
II. Die Kampfhandlungen
Alle Kampfhandlungen bestehen aus 3 Phasen. Darin zeigt sich die
Entschlossenheit, Selbstsicherheit und Belastbarkeit des Hundes.
Die Phasen der
Kampfhandlungen sind:
- Kampf- und Abwehrbereitschaft
(Verteidigungsbereitschaft)
(Flucht, Abwehr, Überfall, Angriff)
- Beurteilungskriterien:
- a) zielstrebig
b) selbstsicher
c) energisch, ruhig und voller Griff
b) Belastungsphase (Belastungsfähigkeit inkl. Verhalten vor dem
Ablassen)
c) Bewachungsphase
- Belastungsphase:
Der Hd muß in allen Belastungsphasen energisch und selbstsicher
arbeiten. Einwirkungen durch Bedrängen des Helfers und durch
Stockschläge hat der Hd unbeeindruckt zu überstehen.
- Beurteilungskriterien:
- a) energisch
b) selbstsicher
c) unbeeindruckt (inkl. Griffverhalten)
- c) Bewachunasphasen:
Der Hd hat drangvoll, selbstsicher, aufmerksam und dicht den
Helfer zu bannen.
- Beurteilungskriterien:
- a) dicht
b) aufmerksam
III. Führigkeit:
Zur Führigkeit gehört die Bereitschaft des Hundes, Gehorsam
während des gesamten Schutzdienstes zu zeigen. Sie zeigt sich
insbesondere in den Übungsteilen Streife, Transporte, Ablagen, beim
Ablassen und in den Bewachungsphasen.
Beurteilungskriterien:
a) Führigkeit bei der Anmeldung und während
der Streife
b) schnelles Ablassen
c) dichtes bei Fuß gehen in Verbindung mit aufmerksamem Beobachten des
Helfers
d) schnelles Kommen beim Abrufen
3. Der Griff
Der Griff hat für die
Beurteilung des Schutzdienstes eine wesentliche Bedeutung. Speziell
durch die Griffbeurteilung hat der LR die Möglickeit, die Qualität des
vorgeführten Hundes zu erkennen und herauszustellen. Der Griff hat
grundsätzlich in allen Phasen voll, fest, energisch, ruhig und
beständig zu sein. Die Bewertung der Qualität des Hundes auf Grund
seines Griffverhaltens hat über den gesamten Schutzdienst zu erfolgen.
Dabei ist u.a. das Helferverhalten zu berücksichtigen.
So ist auch darauf zu
achten, daß bei der Flucht nicht nur die Fülle des Griffes, sondern
die wirksame Vereitelung vorrangig zu berücksichtigen ist.
B. Durchführung - Allgemein
1.) Anmeldung:
Der HF hat sich in jedem
Fall zu Beginn der Abt: "C" beim LR anzumelden.
Kann ein HF sich nicht mit
seinem Hd ordnungsgemäß an-melden, d.h. der Hd bricht durch und läuft
z.B. ins Verbellversteck, sind dem HF 3 Hörz. zum Rückrufen seines
Hundes erlaubt.
Kommt dieser nach dem 3.
Hörz. nicht, ist die Abteilung zu beenden.
2.) Streifen nach dem
Helfer:
Hörz.: "Voran" oder
"Revier" und "Hier" (Hörz. "Hier" kann auch in Verbindung mit dem
Namen des Hundes gegeben werden).
Aus der Gst wird der Hd
durch Hör- und/oder Sichtzeichen eingesetzt. Die Streife ist vorwärts
zu zeigen.
Der HF hat in normaler Gangart auf der gedachten Mittellinie zu gehen.
Der Hd hat auf einmaliges Einsetzen die Verstecke zielstrebig,
drangvoll, direkt und aufmerksam anzugehen (Versteck einsehen) oder
eng zu umlaufen.
Ein Verzicht auf die
Streife (direktes Hinsenden zum Helfer) ist nicht gestattet.
3.) Stellen und
Verbellen:
Sobald der Hd den Helfer
erreicht, hat er ihn, ohne zu fassen, zu verbellen. Der HF bleibt auf
der gedachten Mittellinie stehen. Der Hd hat ohne HF-Hilfen den Helfer
bis zum Abruf aufmerksam,
eng, drangvoll und selbstsicher zu stellen, anhaltend und energisch zu
verbellen. Es sind keine Hörzeichen zum Stellen und Verbellen
erlaubt.Auf selbstsicheres und drangvolles Verhalten des Hundes ist
besonderer Wert zu legen. Drangvolles, enges Umkreisen ist bedingt
statthaft.
Anmerkung zum Stellen und
Verbellen:
Verläßt der Hd den Helfer, bevor der HF die Mittellinie auf RA verläßt,
so kann der Hd nochmals auf RA zum Helfer gesandt werden. Verbleibt
der Hd nun am Helfer, so kann der Schutzdienst fortgesetzt werden.
Die Stellübung ist mit ungenügend zu bewerten. Läßt sich der Hd nicht
mehr zum Stellort einsetzen oder verläßt wiederum den Helfer, so muß
der Schutzdienst beendet werden.
Kommt der Hd beim
Herankommen des HF an das Versteck diesem entgegen, erfolgt eine
Teilbewertung. Verläßt der Hd den Helfer vor der RA zum
Abholen/Abrufen des Hundes, so setzt ebenfalls eine Teilbewertung ein.
4.) Rücken- und
Seitentransperte:
Bei den Transporten hat
der Hd dicht bei "Fuß" zu gehen, den Helfer aufmerksam zu beobachten
und sich beim Anhalten schnell in die Gst abzusetzen. Die Distanz beim
Rückentransport vom HF zum Helfer beträgt max. 5 Schritte. Den Verlauf
des Transportes bestimmt der LR.
Fehlerhafte
Seitentransporte oder Entwaffnungen werden jeweils von der
vorangegangenen Übung entwertet.
5.) Herantreten an den
Hd nach dem Ablassen:
Auf RA nähert sich der HF
in normaler Gangart auf direktem Weg seinem Hd. Mit Hörz. "Sitz"
bringt er seinen Hd in die Gst. Sitzt der Hd, so kann das Verhalten
des Hundes mit dem Hörz. "Sitz"
bestäugt werden. Hunde, die nach dem Ablassen in der Platzlage sind,
können in dieser belassen werden. Das Liegen kann mit dem Hörz.
"Platz" ebenfalls bestätigt werden. Vor dem Angehen zum
Rückentransport ist der Hd mit dem Hörz. "Sitz" in die Gst zu nehmen.
6.) Beenden:
Siehe Einzelübung
7.) Ablassen
Nach Einstellen der
Kampfhandlungen hat der Hd selbständig abzulassen. Der HF kann das 1.
Hörz. "Aus" in angemessener Zeit selbständig geben. Läßt der Hd nach
dem 1. erlaubten Hörz. nicht ab, so erhält der HF die RA für ev. zwei
weitere Hörz. zum Ablassen.
Beim Geben des Hörz. "Aus"
hat der HF ruhig zu stehen, ohne auf den Hd einzuwirken.
Für die Bewertung des
Ablassens gilt:
- der Helfer bleibt auf RA still stehen,
- der Hd hat sofort abzulassen,
- ein Hörz. "Aus" ist erlaubt (ohne Punktabzug)
und der Hd hat den Helfer zu bewachen.
| Maximale Punktabzüge |
0 |
0,5-3,0 |
3,0 |
3,5-6,0 |
6,0 |
6,5-9,0 |
| 1. HZ erlaubt sofortiges Ablassen |
0 |
|
|
|
|
|
| 1. HZ erlaubt zögerndes bis sehr zögerndes Ablassen |
|
0,5-3,0 |
|
|
|
|
| 2. HZ (1.Zusatzhörzeichen) sofortiges Ablassen |
|
|
3,0 |
|
|
|
| 2. HZ (1.Zusatzhörzeichen) zögerndes bis sehr zögerndes
Ablassen |
|
|
|
3,5-6,0 |
|
|
| 3. HZ (2.Zusatzhörzeichen) sofortiges Ablassen |
|
|
|
|
6,0 |
|
| 3. HZ (2.Zusatzhörzeichen) zögerndes bis sehr zögerndes
Ablassen |
|
|
|
|
|
6,5-9,0 |
Zusatzhinweise:
- Die vorstehenden Punktzahlen werden nur für
das Ablassen angewendet. Sonstiges Fehlverhalten des Hundes beim
Schutzdienst wird nach dem üblichen Bewertungssystem bewertet.
- Läßt ein Hd nach dem 3. Hörz. (2
Zusatzhörzeichen) nicht ab: so wird bei folgenden Übungen der
Schutzdienst beendet:a) SchH 2 nach der Übung "Flucht"
b) SchH 3 nach der Übung "Flucht" und nach der Übung "Abwehr eines
Angriffes mit Lauerstellung". Bei allen weiteren Übungen kann der
Schutzdienst fortgesetzt werden: wenn der Hd beim Abholen durch den
HF abläßt. Der HF muß jedoch in angemessener Entfernung zum Hd sein.
- Hörz. "Platz" zum Bannen des Hundes am Helfer
bedeutet beenden.
- Körperliche Einwirkungen zum Ablassen durch
den HF bedeutet beenden.
- Eine Übung wird mit "mangelhaft" bewertet:
wenn ein Hd zum Ablassen das Hörz. "Platz" erhält.
Weitere Hör- Sichtzeichen
und andere Einwirkungen haben Beendigung zur Folge.
Sollte der Name des Hundes verwendet werden: so wird dies als
zusätzliches Hörz. entwertet.
C: Bewertung der gezeigten
Wesensveranlagungen:
|
Bewertungskriterien: |
|
|
|
a) Triebveranlagung |
- |
T |
|
b) Selbstsicherheit |
- |
S |
|
c) Belastbarkeit |
- |
B |
|
Bewertungen hierfür sind: |
|
|
|
"Ausgeprägt" |
= |
a |
|
"Vorhanden" |
= |
vh |
|
c) Belastbarkeit |
= |
ng |
1.) Ausgeprägt
Selbstsicherheit,
drangvolles, zielstrebiges und sicheres Zufassen und Festhalten,
keine negativen Reaktionen bei Stocksohlägen, dichtes und aufmerksames
Beobachten in den Stell- und Bewachungsphasen.
Kleinere Abstriche von
oben angeführten Aussagen lassen eine "a"-Bewertung unter Umständen
noch zu!
2.) Vorhanden
Einschränkungen z. B. in
der Selbstsicherheit: Zielstrebigkeit: im Griff- und Stockverhalten
sowie in den Bewachungsphasen
3.) Nicht genügend
Fehlende Selbstsicherheit,
starke Einschränkungen in Bezug auf Belastbarkeit und Desinteresse am
Helfer.
Verlassen des Helfers vor RA zum Herantreten an den Hd = beenden.
Werden Hunde wegen Ungehorsams aus der Prüfung genommen, so
erhalten sie keinen Punkteintrag und keine TSB-Bewertung.
Hunde, die wegen
mangelnder Triebveranlagung, Selbstsicherheit, Belastbarkeit aus der
Prüfung genommen werden, erhalten die Bewertung "ng".
D: Helfereinsatz - Allgemein:
Mit dem HF in häuslicher
Gemeinschaft lebender Helfer darf bei Prüfungen und Wettkämpfen
eingesetzt werden.
Bei Vereinsprüfungen kann
auch in Stufe 3 mit einem Helfer gearbeitet werden. Bei Wettkämpfen,
Ausscheidungs- und Siegerprüfungen sind zwei Helfer einzusetzen.
Helfereinweisung:
Der Helfer arbeitet auf RA.
E. Leistungsbeschreibung:
|
Übungsteil |
Hörzeichen |
SchH A/1 |
SchH 2 |
SchH 3 |
|
Striefe |
"Voran"/"Revier", "Hier"
(i. V. mit Rufnamen erlaubt) |
5 |
5 |
5 |
|
Stellen und Verbellen |
"Fuß" |
10 |
10 |
10 |
|
Freifolge zum Überfall |
1 x "Fuß" |
5 |
|
|
|
Überfall mit bewachen |
"So ists brav" erlaubt, "Aus" |
40 |
|
|
|
Angriff mit bewachen |
"Voran", "Aus" |
40 |
|
|
|
Flucht |
"Aus" |
- |
10 |
10 |
|
Abwehr |
"Aus" |
- |
20 |
20 |
|
Rücktransport |
"Fuß" |
- |
5 |
5 |
|
Überfall |
"Aus" |
- |
20 |
15 |
|
Angriff auf HF mit Lauerstellung |
"Bleiben Sie stehen", "Voran" |
- |
30 |
20 |
|
Abwehr |
- |
- |
- |
15 |
|
Seitentransporte |
"Fuß" |
- |
- |
- |
zurück
Schutzdienst SchH A /1
Anmeldung
Der HF meldet sich mit angeleintem Hd in der Gst beim LR an.
Danach nimmt er die Ausgangsposition zum Streifen nach dem
Helfer ein und leint seinen Hd ab.
Streifen nach dem
Helfer (5 Punkte):
(Hörzeichen: "Voran" oder "Revier" und "Hier" in ,Verbindung mit
dem Rufnamen des Hundes' erlaubt)
Auf RA setzt der HF seinen
Hd zur Streife ein. Der Hd hat 2 Seitenschläge auszuführen, wovon
einer nach rechts, einer nach links (oder umgekehrt) zu zeigen ist.
Ausführung: s. B 2:
Streifen nach dem Helfer
Stellen und Verbellen (10 Punkte)
(Hörzeichen: keine)
Ausführung: 5. B 3:
Stellen und Verbellen
Auf erneute RA wird der Hd abgeholt. Der HF leint seinen Hund an und
geht in Deckung.
Der Helfer wird nun in ein neues Versteck eingewiesen, das ca. 70 - 80
Schritte vom Ausgangspunkt des HF entfernt ist
Freifolge zum Überfall
(5 Punkte)
(Hörzeichen: "Fuß")
Auf RA tritt der HF aus
dem Versteck hervor, nimmt Gst ein und leint seinen Hd ab. Die Leine
ist umzuhängen oder einzustecken. Auf erneute RA geht der HF mit
seinem freifolgenden Hd in Richtung des Helferversteckes. Der Hd hat
dicht bei Fuß zu gehen.
Bleibt der Hd nicht beim
HF, so erhält der Helfer die RA zu einem vorzeitigen Überfall. Für die
nicht gezeigte Freifolge werden 5 Punkte entwertet. Eine Teilbewertung
erfolgt erst dann, wenn der HF mit Hd mindestens die Hälfte der
Distanz zum Überfallort in Freifolge zurückgelegt hat.
Abwehr eines Überfalles
(40 Punkte)
(Hörzeichen: "Aus")
Auf RA unternimmt der
Helfer einen Angriff ohne Vertreibungslaute auf HF und Hd. Der Hd
muß sofort sicher und energisch den Angriff durch festes und volles
Zufassen abwehren. Hat der Hd gefaßt, erhält er vom Helfer mit einem
Softstock 2 Schläge auf keulen, Seitenteile oder den Bereich des
Widerristes. Zur Abwehr des Angriffes ist eine Ermunterung durch den
HF erlaubt.
OAuf RA stellt der Helfer den Angriff ein und bleibt ruhig stehen. Der
Hd hat selbstständig bzw. auf einmaliges Hörz. "Aus" abzulassen und
den Helfer zu bannen.
Ausführung: s. B 5:
Ablassen.
Der HF erhält die RA zum
Herantreten an seinen Hd und läßt ihn mit Hörz. "Sitz" in der Gst
sitzen. Er leint seinen "Hd an und erhält die RA, in ein vom LR
bestimmtes Versteck zu treten.
Abwehr eines Angriffes
mit Lauerstellung und anschließendem Bannen (40 Punkte):
(Hörzeichen: "Voran, Aus, Fuß, Platz, Sitz, Fuß")
Der HF wird vom LR aus dem
Versteck herausgerufen und nimmt die angewiesene Position
(Mittellinie) ein. Der Hd wird abgeleint und am Halsband festgehalten.
Er darf vom HF nicht stimuliert werden und hat ruhig neben dem HF zu
sitzen. Diese Position hat der Hd zu halten, bis er mit dem Hörz.
"Voran" zur Abwehr des Angriffes eingesetzt wird.
Bei unruhigem Verhalten
werden bis 3 Punkte entwertet.
Der Helfer verläßt auf RA
das ihm vom LR zugewiesene Versteck in ca. 70 - 80 Schritten
Entfernung zum HF und überquert in normaler Gangart den Platz. Der HF
fordert den Helfer durch Anruf "Bleiben Sie stehen" zum Anhalten auf.
Der Helfer mißachtet diese Aufforderung und greift HF und Hd frontal
an. Der LR gibt sofort nach dem Angriff dem HF die RA zur Abwehr des
Angriffs.
Der HF setzt sofort seinen
Hd auf RA mit Hörz. "Voran" ein und bleibt stehen.
Der Hd hat drangvoll, energisch, mit festem, vollem, sicherem und
ruhigem Griff zuzufassen und den Angriff abzuwehren. Hat der Hd gefaßt,
muß der Helfer nach kurzem Bedrängen - ohne Stockschläge zu geben -
auf RA die Gegenwehr einstellen. Darauf hat der Hd selbständig bzw.
auf das einmalige Hörz. "Aus" abzulassen und den Helfer zu bannen.
Auf RA nähert sich der HF
in normaler Gangart auf direktem Weg seinem Hd. Mit Hörz. "Sitz"
bringt er seinen Hd in Gst. Sitzt der Hd, so kann das Verhalten des
Hundes mit dem Hörz. ,Sitz" bestätigt werden. Liegt der Hd nach dem
Ablassen im Platz, kann das Liegen mit dem Hörz. "Platz" ebenfalls
bestätigt werden. Der HF läßt den Helfer 3 Schritte zurücktreten,
fordert ihn auf, die Arme zu heben, um dann den Hd ins Platz zu legen.
Der HF entwaffnet den Helfer. Nach der Durchsuchung kehrt der HF zu
seinem Hd zurück, läßt ihn sitzen und leint ihn an. Bevor der
Seitentransport beginnt, hat der HF neben dem Helfer die Gst so
einzunehmen, daß der Hd zw. HF und Helfer sitzt. Der HF meldet sich
beim LR ab.
Der Helfer verläßt den
Platz. Die erreichte Punktzahl ist vom LR bekanntzugeben. Das Ablegen
des Hundes ist während der Besprechung erlaubt.
zurück
Schutzdienst SchH 2
Anmeldung:
Der HF meldet sich mit angeleintem Hd in der Gst beim LR an. Nach
der Anmeldung ist der Hd frei bei Fuß zur Ausgangsposition zu
führen; der HF nimmt dort die Gst ein.
Streifen nach dem
Helfer (5 Punkte):
(Hörzeichen: "Voran"/"Revier", "Hier" in ,Verbindung mit dem
Rufnamen des Hd' erlaubt)
Auf RA setzt der HF seinen
Hd zür Streife ein.
Der HF hat mit seinem Hd 6 Seitenschläge (im Wechsel drei nach links,
drei nach rechts oder umgekehrt) zu zeigen.
Ausführung:( s. B 2:
Streifen nach dem Helfer)
Stellen und Verbellen (10 Punkte)
(Hörzeichen: "Fuß", "Platz")
Ausführung:(s. B 3:
Stellen und Verbellen)
Auf RA verläßt der HF die Mittellinie und tritt bis auf 3 - 4 Schritte
an den Hd heran. Der LR bestimmt die Position des HF zum Abrufen. Auf
erneute RA wird der Hd mit dem Hörz. "Fuß" abgerufen. Er muß sofort
kommen und sich schnell neben seinen HF in Gst setzen. Der HF ruft den
Helfer heraus, legt seinen Hd nach der Aufforderung "Hände hoch" ins
Platz (Abrufposition kann gleichzeitig Ablageplatz zur Flucht sein).
Die Standorte des Helfers und des HF vor der "Flucht" bestimmt der LR.
Nach Ab-schluß der Durchsuchung des Helfers und des Versteckes ist die
Übung "Stellen und Verbellen" beendet.
Kommt der Hd nach
dreimaligem Hörz. nicht zum HF, so wird der Hd in Freifolge abgeholt
(Stellübung ist mit mangelhaft zu bewerten).
Flucht (10 Punkte)
(Hörzeichen: "Aus")
Der HF befindet sich im
Versteck. Der Hd hat den Helfer aufmerksam zu beobachten und dabei
ruhig zu liegen. Der Helfer unternimmt auf RA eine Flucht. Durch
schnelles, festes und energisches Zufassen hat der Hd die Flucht
wirksam zu vereiteln. Der Helfer bleibt auf RA ruhig stehen. Der Hd
hat sofort selbständig oder auf einmaliges Hörz. abzulassen und den
Helfer zu bannen.
Hat der Hd nicht innerhalb
von 20 m die Flucht durch Zufassen und Festhalten vereitelt, so ist
der Schutzdienst zu beenden.
Abwehr (20 Punkte)
(Hörzeichen: "Aus")
Nach deutlichem
Zeitabstand erhält der Helfer eine erneute RA zum Angriff auf den Hd.
Ohne Einwirkung des HF hat der Hd sofort sicher und energisch den
Angriff durch festes und volles Zufassen abzuwehren. Hat der Hd gefaßt,
erhält er vom Helfer mit einem Softstock zwei Schläge auf Keulen,
Seitenteile oder den Bereich des Widerristes. Auf RA stellt der Helfer
die Gegenwehr ein und bleibt ruhig stehen. Der Hd hat selbständig oder
auf einmaliges Hörz, sofort abzulassen und den Helfer zu bannen. Auf
RA tritt der HF auf direktem Weg an den Hd heran und läßt ihn in Gst
sitzen.
Rückentransport (5
Punkte)
(Hörzeichen: "Fuß")
Ausführung (5. B 4:
Rücken- und Seitentransporte)
Der HF läßt den Helfer
vorangehen und folgt im Abstand von maximal 5 Schritten.
Abwehr eines Überfalles
(20 Punkte):
(Hörzeichen: "Aus")
Nach ca. 50 Schritten
Rückentransport erfolgt aus der Bewegung auf RA ohne Vertreibungslaute
ein Angriff auf HF und Hd. Der Hd muß sofort sicher und energisch den
Angriff durch festes und volles Zufassen abwehren. Auf RA stellt der
Helfer den Angriff ein und bleibt ruhig stehen. Der Hd hat selbständig
oder auf einmaliges Hörz. sofort abzulassen und den Helfer zu bannen.
Auf RA nähert sich der HF in normaler Gangart auf direktem Weg seinem
Hd. Mit Hörz. "Sitz" bringt er seinen Hd in Gst. Sitzt der Hd, so kann
das Verhalten des Hundes mit dem Hörz. "Sitz"
bestätigt werden. Liegt der Hd nach dem Ablassen im Platz, kann das
Liegen mit dem Hörz. "Platz" ebenfalls bestätigt werden.
Der HF nimmt seinen Hd in
die Gst und geht auf RA mit frei folgendem Hd in das zugewiesene
Versteck.
Abwehr eines Angriffes
mit Lauerstellung und anschließendem Bannen (30 Punkte)
(Hörzeichen: "Fuß", "Voran", "Aus")
HF kommt mit freifolgendem
Hd aus dem Versteck und begibt sich zu der vom LR angewiesenen
Ausgangsposition (Mittellinie). Er läßt seinen Hd in der Gst frei bei
Fuß sitzen oder hält ihn am Halsband fest. Er darf vom HF nicht
stimuliert werden und hat ruhig neben dem HF zu sitzen. Diese Position
hat der Hd zu halten, bis er mit dem Hörz. "Voran" zur Abwehr des
Angriffes freigegeben wird.
Bei unruhigem Verhalten
werden bis zu 3 Punkte entwertet.
Der Helfer verläßt auf RA
das ihm vom LR zugewiesene Versteck in ca. 70 - 80 Schritten
Entfernung zum HF und überquert in normaler Gangart den Platz. Der HF
fordert den Helfer durch Anruf "Bleiben Sie stehen" zum Anhalten auf.
Der Helfer mißachtet diese Aufforderung und greift HF und Hd frontal
an. Der LR gibt sofort nach dem Angriff dem HF die RA zur Abwehr des
Angriffes.
Der HF setzt sofort seinen
Hd auf RA mit Hörz. "Voran" ein und bleibt stehen.
Der Hd hat drangvoll den
Angriff abzuwehren und energisch mit festem, vollem, sicherem und
ruhigem Griff zuzufassen. Hat der Hd gefaßt, muß der Helfer nach
kurzem Bedrängen - ohne Stockschläge zu geben - auf RA die Gegenwehr
einstellen. Darauf hat der Hd selbständig bzw. auf das einmalige Hörz.
"Aus" abzulassen und den Helfer zu bannen.
Auf RA nähert sich der HF
in normaler Gangart auf direktem Weg seinem Hd. Mit Hörz. "Sitz"
bringt er seinen Hd in Gst Sitzt der Hd, so kann das Verhalten des
Hundes mit dem Hörz. Sitz bestätigt werden. Liegt der Hd nach dem
Ablassen im Platz, kann das Liegen mit dem Hörz. "Platz" ebenfalls
bestätigt werden. Der HF läßt den Helfer 3 Schritte zurücktreten,
fordert ihn auf, die Arme zu heben, um dann den Hd ins Platz zu legen.
Der HF ent-waffnet den Helfer. Nach der Durchsuchung kehrt der HF zu
seinem Hd zurück, läßt ihn sitzen. Bevor der Seitentransport beginnt,
hat der HF neben dem Helfer die Gst so einzunehmen, daß der Hd zw. HF
und Helfer sitzt. In der Freifolge erfolgt ein Seitentransport zum LR.
Nach der Abmeldung wird der Hd angeleint. Der Helfer verläßt den
Platz. Die erreichte Punktzahl ist vom LR bekanntzugeben. Das Ablegen
des Hundes ist während der Besprechung erlaubt.
zurück
Schutzdienst SchH 3
Anmeldung:
Der HF meldet sich in Freifolge beim LR an. Danach begibt sich der
HF in die Ausgangsposition und nimmt nochmals die Gst ein.
Streifen nach dem
Helfer (5 Punkte):
(Hörzeichen: "Voran/Revier, Hier" in ,Verbindung mit dem Rufnamen
des Hd' erlaubt)
Auf RA setzt der HF seinen
Hd zur Streife ein. Der Hd hat 6 Seitenschläge (im Wechsel drei nach
links, drei nach rechts oder umgekehrt) zu zeigen.
Ausführung: (5. B 2:
Streifen nach dem Helfer)
Stellen und Verbellen (10 Punkte)
(Hörzeichen: "Fuß", "Platz")
Ausführung: (s. B 3:
Stellen und Verbellen)
Auf RA verläßt der HF die
Mittellinie und tritt bis zu 3 - 4 Schritten an den Hd heran. Der LR
bestimmt die Position des HF zum Abrufen. Auf erneute RA wird der Hd
mit dem Hörz. "Fuß" abgerufen. Er muß sofort kommen und sich schnell
neben seinen HF in Gst setzen. Der HF ruft den Helfer heraus, legt
seinen Hd nach der Aufforderung ,Hände hoch' ins Platz (Abrufposition
kann gleichzeitig Ablageplatz zur Flucht sein). Die Standorte des
Helfers und des HF vor der "Flucht" bestimmt der LR. Nach Ab-schluß
der Durchsuchung des Helfers und des Versteckes ist die Übung "Stellen
und Verbellen" beendet.
kommt der Hd nach
dreimaligem Hörz. nicht zum HF, so wird der Hd in Freifolge abgeholt
(Stellübung ist mit mangelhaft zu bewerten).
Flucht (10 Punkte)
(Hörzeichen: "Aus")
Der HF befindet sich im
Versteck. Der Hd hat den Helfer aufmerksam zu beobachten und dabei
ruhig zu liegen. Der Helfer unternimmt auf RA eine Flucht. Durch
schnelles, festes und energisches Zufassen hat der Hd die Flucht
wirksam zu vereiteln. Der Helfer bleibt auf RA ruhig stehen. Der Hd
hat sofort selbständig oder auf einmaliges Hörz. abzulassen und den
Helfer zu bannen.
Hat der Hd nicht innerhalb
von 20 m die Flucht durch Zufassen und Festhalten vereitelt, so ist
der Schutzdienst zu beenden.
Abwehr (20 Punkte)
(Hörzeichen: "Aus"')
Nach deutlichem
Zeitabstand erhält der Helfer eine erneute RA zum Angriff auf den Hd.
Ohne Einwirkung des HF hat der Hd sofort sicher und energisch den
Angriff durch festes und volles Zufassen abzuwehren. Hat der Hd gefaßt,
erhält er vom Helfer mit einem Softstock zwei Schläge auf Keulen,
Seitenteile oder den Bereich des Widerristes. Auf RA stellt der Helfer
die Gegenwehr ein und bleibt ruhig stehen. Der Hd hat selbständig oder
auf einmaliges Hörz. sofort abzulassen und den Helfer zu bannen. Auf
RA tritt der HF an den Hd heran und läßt ihn in Gst sitzen.
Rückentransport (5
Punkte)
(Hörzeichen: "Fuß")
Ausführung (s. B 4:
Rücken- und Seitentransporte)
Der HF läßt den Helfer
vorangehen und folgt im Abstand von maximal 5 Schritten.
Abwehr eines Überfalles
(15 Punkte):
(Hörzeichen: "Aus")
Nach ca. 50 Schritten
Rückentransport erfolgt aus der Bewegung auf RA ohne Vertreibungslaute
ein Angriff auf HF und Hd. Der Hd muß sofort sicher und energisch den
Angriff durch festes und volles Zufassen abwehren. Auf RA stellt der
Helfer den Angriff ein und bleibt ruhig stehen. Der Hd hat selbständig
oder auf einmaliges Hörz. sofort abzulassen und den Helfer zu bannen.
Auf RA nähert sich der HF in normaler Gangart auf direktem Weg seinem
Hd. Mit Hörz. "Sitz" bringt er seinen Hd in Gst. Sitzt der Hd, so kann
das Verhalten des Hundes mit dem Hörz. "Sitz" bestätigt werden. Liegt
der Hd nach dem Ablassen im Platz, kann das Liegen mit dem Hörz.
"Platz" ebenfalls bestätigt werden. Der HF läßt den Helfer 3 Schritte
zurücktreten, fordert ihn auf, die Arme zu heben, um dann den Hd ins
Platz zu legen. Der HF entwaffnet den Helfer. Nach der Entwaffnung
kehrt der HF zu seinem Hd zurück, läßt ihn sitzen. Bevor der
Seitentransport beginnt, hat der HF neben dem Helfer die Gst so
einzunehmen, daß der Hd zwischen HF und Helfer sitzt. In Freifolge
erfolgt ein Seitentransport zum LR.
Nach der Abmeldung geht
der HF auf RA mit freifolgendem Hd in das zugewiesene Versteck.
Abwehr eines Angriffes
mit Lauerstellung und anschließendem Bannen (20 Punkte)
(Hörzeichen: "Fuß", "Voran", "Aus")
HF kommt mit freifolgendem
Hd aus dem Versteck und begibt sich zu der vom LR angewiesenen
Ausgangsposition (Mittellinie). Er läßt seinen Hd in der Gst frei bei
Fuß sitzen oder hält ihn am Halsband fest. Er darf vom HF nicht
stimuliert werden und hat ruhig neben dem HF zu sitzen. Diese Position
hat der Hd zu halten, bis er mit dem Hörz. "Voran" zur Abwehr des
Angriffes freigegeben wird. Bei unruhigem Verhalten werden bis 3
Punkte entwertet.
Der Helfer verläßt auf RA
das ihm vom LR zugewiesene Versteck in ca. 70 - 80 Schritten
Entfernung zum HF und überquert im Laufschritt den Platz. Der HF
fordert den Helfer durch Anruf "Bleiben Sie stehen" zum Anhalten auf.
Der Helfer mißachtet diese Aufforderung und greift HF und Hd frontal
an. Der LR gibt sofort nach dem Angriff dem HF die RA zur Abwehr des
Angriffes.
Der HF setzt sofort seinen Hd auf RA mit Hörz. "Voran" ein. Der Hd hat
drangvoll den Angriff abzuwehren und energisch mit festem, vollem,
sicherem und ruhigem Griff zuzufassen. Hat der Hd gefaßt, muß der
Helfer nach kurzem Bedrängen - ohne Stockschläge zu geben - auf RA die
Gegenwehr einstellen. Darauf hat der Hd selbständig bzw. auf das
einmalige Hörz. "Aus" abzulassen und den Helfer zu bannen.
Abwehr eines Überfalles
(15 Punkte):
(Hörzeichen: "Aus", "Sitz", "Platz", "Fuß")
Nach deutlichem
Zeitabstand erhält der Helfer eine erneute RA zum Angriff auf den Hd.
Ohne Einwirkung des HF hat der Hd sofort sicher und energisch den
Angriff durch festes und volles Zufassen abzuwehren. Hat der Hd gefaßt,
erhält er vom Helfer mit einem Softstock zwei Schläge auf Keulen,
Seitenteile oder den Bereich des Widerristes. Auf RA stellt der Helfer
die Gegenwehr ein und bleibt ruhig stehen. Der Hd hat selbständig oder
auf einmaliges Hörz. sofort abzulassen und den Helfer zu bannen. Auf
RA nähert sich der HF in normaler Gangart auf direktem Weg seinem Hd.
Mit Hörz. "Sitz" bringt er seinen Hd in Gst. Sitzt der Hd, so kann das
Verhalten des Hundes mit dem Hörz. "Sitz" bestätigt werden. Liegt der
Hd nach dem Ablassen im Platz, kann das Liegen mit dem Hörz. "Platz"'
ebenfalls bestätigt werden. Der HF läßt den Helfer 3 Schritt
zurücktreten, fordert ihn auf, die Arme zu heben, um dann den Hd ins
Platz zu legen. Der HF entwaffnet den Helfer. Nach der Entwaffnung
kehrt der HF zu seinem Hd zurück, läßt ihn sitzen. Bevor der
Seitentransport beginnt, hat der HF neben dem Helfer die Gst so
einzunehmen, daß der Hd zwischen HF und Helfer sitzt. In Freifolge
erfolgt ein Seitentransport zum LR.
Nach der Abmeldung ist die
Bewertung abgeschlossen. Der Hd wird angeleint. Der Helfer verläßt den
Platz. Die erreichte
Punktzahl ist vom LR bekanntzugeben. Das Ablegen des Hundes ist
während der Besprechung erlaubt
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