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12.07.2010

 

 

 

 

       Schutzhund - Ausbildung


 

Der Schutzhundsport untergliedert sich in drei Sektionen:

                            

FährtenarbeitUnterordnung,  und  Schutzdienst        

 

Bei der Fährtenarbeit ist es die Aufgabe des Hundes, eine gelegte Fährte aufzunehmen

und zu verfolgen sowie ´´verlorene Gegenstände´´ des Verfolgten  zu finden.

In der Abteilung Unterordnung werden Leinenführigkeit, Freifolge, Apportieren auch

über Hindernisse hinweg, Kommandos, wie Steh, Sitz, Platz, Bleib oder

das Voraussenden des Hundes trainiert.

Im Schutzdienst hat der Hund einen so genannten Helfer (gespielter Angreifer)

unter anderem zu stellen und zu verbellen, dessen Flucht zu verhindern,

seine Angriffe abzuwehren sowie seinen Hundeführer zu sichern,

während dieser den Helfer durchsucht und abführt.
Hier gehört es mit zur Ausbildung, dass es der Hund lernt, in bestimmten Situationen

auf Kommando energisch und fest zuzubeißen und ebenso den Biss auf Kommando

sofort zu lösen. Hierbei sollte der Hund unter absolutem Gehorsam des Hundeführers stehen.

Voraussetzung für die Teilnahme an einer Schutzhundprüfung ist das Bestehen der Begleithundprüfung. Schutzhundprüfungen werden in vier verschiedenen Schwierigkeitsstufen

(SchH A, SchH 1, SchH 2 und SchH 3) abgelegt.   

Der Schutzhundsport stellt nicht nur höchste Anforderungen an den Hund und seinen

Ausbilder sondern gerade auch an dessen Verantwortungsbewusstsein.